GEDANKENKABINETT Nichts muss bleiben, wie es ist
                      GEDANKENKABINETTNichts muss bleiben, wie es ist

 

Methodenkoffer Didaktik

 

  1. Warming-ups, Energizer

 

Energizer beziehungsweise Warming-ups, sogenannte Wups, sind Methoden, die ursprünglich im Militär zur Konzentrationssteigerung und Energieaktivierung und -steigerung entwickelt wurden. Seit den frühen 80er Jahren werden sie in der Wirtschaft angewendet, um Managern Instrumente an die Hand zu geben, eigene Energiereserven kurzfristig wieder aufzufüllen beziehungsweise Mitarbeiter in langen Arbeitsphasen zu motivieren. Seit circa 10 Jahren haben die Wups und Energizer auch die Didaktik erreicht.

Gemeinsam ist Energizern und Wups, dass sie in der Regel kaum Material/ Hilfsmittel voraussetzen, überall ohne große Vorbereitung angewendet werden können und einen sehr geringen Zeitaufwand  (i.d.R. 5-10 Minuten) erfordern.

 

1. Spots in Movement

Zu lebhaft-rhythmischer Instrumentalmusik bewegen sich alle durch den Raum, dann bricht die Musik ab und ein Impuls wird gerufen; alle reagieren darauf, bis die Musik wieder weitergeht. Dann bricht die Musik wieder ab, usw.

Impulse zum lockeren Durcheinander:

            - möglichst viele Hände schütteln

            - einander auf die Schulter klopfen

            - schnell die vier Wände des Raumes berühren

            - zu zweit auf einem Stuhl stehen

            - alle gehen schlurfend

- alle „fliegen“ mit ausgebreiteten Armen durch den Raum, ohne einander  zu berühren

            - alle stampfen, hüpfen, hinken,...

Impulse zum schnellen Zusammenfinden

Schnell zu verschiedenen Bereichen „Gleiche“ suchen: Schuhgröße, Augenfarbe, Geburtsmonat, Sternzeichen, Anfangsbuchstaben des Namens, Kleiderfarben, Lieblingsfarbe...

 

2. Bodyguard

Eine V.I.P. ist heute im Raum (Applaus). Natürlich hat sie auch einen Bodyguard, der sie vor faulen Eiern und weichen Tomaten schützen soll (die Fans sind erbost - der letzte Film war einfach nur übel). Bodyguard muss V.I.P. schützen und Softbälle abwehren, die Gruppe auf V.I.P. wirft.

Material: Softbälle

 

3. Ozeanwelle

Ein Stuhl mehr als TN. Der Spielleiter in der Mitte ruft „Welle links“ (bei Studierenden aus dem Norden kann man auch „Welle backbord“ versuchen), und alle setzen sich einen Platz weiter nach links; oder er ruft  „Welle rechts“, alle wechseln entsprechend nach rechts - während er versucht, den freien Platz zu erwischen. Hat er einen Platz erwischt, ist der als Spielleiter dran, der sich eigentlich hätte dort hinsetzen müssen.

 

4. Mafia:

In einem kleinen Dorf bei Neapel wütet die Mafia.

Alle sitzen im Kreis und bekommen verdeckt eine Karte aus einem handelsüblichen 32er Kartenspiel. Die drei Asse des Kartensets sind die Mafia, das bedeutet, diejenigen Mitspieler, die ein Ass erhalten haben, sind die Mafia.

Der Spielleiter erzählt nun die Geschichte: „Es wird Nacht, alle gehen schlafen“: die TN schließen die Augen, auch die Mafia.

Er erzählt weiter: „Die Mafia geht um und trifft sich auf dem Dorfplatz“: die Mafia öffnet die Augen und verständigt sich möglichst geräuschlos auf die Person, die sie „umzubringen“ gedenken und signalisieren ebenso geräuschlos dem Spielleiter, welche Person ausgewählt wurde.

Der Spielleiter fährt fort, während alle TN die Augen noch geschlossen halten: „Die Mafia verschwindet, es wird Morgen, ein prächtiger Tag, nur nicht für Person xy, die findet man mit einem Gewicht an den Füßen im See.“ Alle TN öffnen die Augen, die Person, die „umgebracht“ wurde, kann pantomimisch zu Boden fallen beziehungsweise den Kreis verlassen.

Die TN müssen nun durch Vermutungen und Verleumdungen eine Person der Mafia enttarnen, die dann zum Abgleich ihre Karte zeigen muss. Das Spiel geht solange weiter, -  in die zweite, dritte… Nacht -, bis die Mafia vollständig enttarnt ist.

Material: handelsübliches 32er Kartenspiel

 

5. Kissenrennen:

Stuhlkreis oder –reihe durchzählen 1-2-1-2-1 etc. Gruppe 1 bekommt das rote Kissen (Vettel), Gruppe 2 das grüne Kissen (Button). Das Kissen wird nun immer an die eigene Gruppe weitergegeben. Ziel ist, dass Vettel Button überholt.

Material: 2 verschiedenfarbige Kissen

 

6. Ölplattform:

Die TN stehen auf Stühlen in der Mitte des Raumes, bilden so die Ölplattform. Sie müssen sich auf den Stühlen bewegen, während außen immer mehr Stühle weggenommen werden. Also müssen sich die TN gegenseitig festhalten. Wenn einer herunterfällt, ist das Spiel zu Ende. Rahmengeschichte: Ölplattform in der Nordsee, Greenpeace, abgesägter Mast und versinken der Insel: Gewonnen werden kann nur gemeinsam.

 

7. Das Experiment

TN bilden zwei Gruppen. Jede erhält einen Tischtennisball. Aufgabe ist es, eine Strategie auszudenken, wie der Ball alle Gruppenmitgliederhände in möglichst geringer Zeit berührt. Danach präsentieren alle Gruppen ihre Strategie, Zeit wird gestoppt. Gewonnen hat diejenige Gruppe mit der geringsten Zeitspanne.

Material: Tischtennisbälle und Stoppuhr

 

8. Pacific Challenge

Eigene Spezies – auf einsamer Insel auf Pazifik gefunden – schnelle Vermehrung – wenig Platz auf Insel – jeder versucht, andere von der Insel zu verdrängen. Die Einwohner sind anders als wir: können nur rückwärtsgehen und halten sich immer mit ihren Händen unten an den Beinen fest. Sie können sich also nur mit dem Hintern von der Insel drängen. (Insel evtl. durch Klebestreifen markiert.)

 

9. Cavallo

2 Gruppen gegenüber, gleiche Anzahl. Durchzählen, dass jeder seine Zahl weiß. Trainer ruft zwei Zahlen. Trainer hat Tuch in der Hand. Beide müssen versuchen, das Tuch zu bekommen und zurück an ihren Platz zu kommen. Wer Tuch in der Hand hat, kann abgeschlagen werden.

 

10. Gordischer Knoten:

Alle TN kommen mit geschlossenen Augen zusammen und finden eine Hand. Wenn alle TN an beiden Händen eine Hand gefasst haben, öffnen die TN wieder ihre Augen. Aufgabe ist es dann, sich mit geöffneten Augen zu entwirren, ohne die Hände loszulassen.

 

11. ‚Sich ein Bild machen‘[1]

„Eine bestimmte Person stellt eine Auswahl von Bildern zu einem Thema

(z. B. [„Prototyping Systems“]) zusammen – in wenigen Wochen ist aus Fachzeitschriften, Tageszeitungen oder auch aus dem Internet eine kleine Sammlung geschaffen. In der ersten Seminarstunde zu dem Thema werden die Bilder (Fotos, Zeichnungen, Symbole,…) in der Mitte des Raumes ausgelegt. Nun sucht sich jeder TN ein Bild aus, das ihn bzw. sie besonders anspricht und bestimmte Gedanken, Vorstellungen, Erfahrungen oder Meinungen auslöst.

Jeder stellt nun mit der Methode des „Rotierenden Partnergesprächs“[2] seinem gegenübersitzenden Partner bzw. seiner Partnerin sein Bild vor und erläutert, warum gerade dieses Bild ihn/sie besonders angesprochen hat.

Nach zwei bis drei Durchgangen setzt sich eine Kleingruppe (vier bis fünf Personen) zusammen. Die Aufgabenstellung lautet jetzt: Bringt eure Bilder in eine Reihenfolge, so dass eine sinnvolle Bildergeschichte zu dem Thema entsteht. Formuliert eine Überschrift; Ihr könnt auch die einzelnen Bilder der Bildgeschichte mit Untertiteln versehen. Stellt durch einen Sprecher oder eine Sprecherin anschließend eure Bildgeschichte vor. Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich auf ein oder zwei Bilder in der Gruppe zu einigen, die für die Gruppenmitglieder am aussagekräftigsten

 

  1. Gruppenbildung

 

Bei Großgruppen ≥ 300 können alle folgenden Methoden der Gruppenbildung angewendet werden, indem man die Gruppe in Zellen á 50 TN teilt mit je einem Gruppenleiter, der eine Auftragskarte erhält.

Material: ca. 6-7 laminierte Anweisungskarten

 

Zufallsgruppen:

  1. Evolution: alle sind zuerst Eizelle, dann Huhn, dann Krokodil, dann Jedi-Ritter, dann denkender Mensch; nach Schnick-Schnack-Schnuck arbeitet man sich hoch; die ersten 4 bilden eine Gruppe, die zweiten 4 eine weitere Gruppe etc.
  2. Moleküle: bei Musik laufen alle durch den Raum, Musik aus: verschiedene Größen werden genannt, z.B. 3, 6, 6 (bei 15 TN), am Schluss genau die Gruppengröße sagen, die man haben will, z.B. 5,5,5,4 (bei 19 TN)

 

Neigungsgruppen:

  1. Mr. X: Bildet 4 Gruppen, ungefähr gleichgroß, mit mindestens 1 TN, mit dem Ihr noch ganz selten gesprochen habt!
  2. Eckenperspektive: Stellt euch tendenziell für 4 Gruppen in die 4 Ecken des Raumes und betrachtet die Gruppen. Sind sie so O.K.?

 

Paarbildung, Partnerarbeit:

  1. Fadenziehen: Bündel gleicher Fäden, halb so viele Fäden wie TN in der Hand halten, Enden hängen links u rechts aus dem Bündel heraus, ohne zu sehen, welches Ende zu welchem gehört, jeder TN nimmt ein Fadenende bis alle eins in der Hand haben; Herausfinden, welches Ende zu mir gehört

Material: Fäden gleicher Länge und Farbe

  1. Namenziehen: eine Hälfte schreibt ihren Namen auf Zettel, mischen; andere Hälfte zieht einen Namen
  2. Rotierendes Partnergespräch[3]

„Der Schwerpunkt sollte darin liegen, dass die Lernenden miteinander sprechen und nicht nur zum Dozenten hin. Eine Methode, Gedanken, Meinungen, Ergebnisse oder auch Hausaufgaben untereinander auszutauschen, ist das so genannte Rotierende

Partnergespräch oder auch Kommunikative Stühlerücken.

Dazu bilden die Lernenden am besten einen großen Stuhlkreis oder

eine Sitzordnung in Form eines Hufeisens. Jetzt zählen sie der Reihe nach ab: A – B, A – B, A – B,… Die „B“s nehmen nun ihren Stuhl, tragen ihn in den Innenbereich und setzen sich den vormals rechts von ihnen sitzenden „A“s gegenüber.

Selbstverständlich sollte dieses Stühlerücken leise vor sich gehen, ebenso wie die nun folgenden Gespräche. Zuerst beginnen die im Innenbereich sitzenden TN, den ihnen gegenüber im Außenbereich sitzenden TN z.B. Arbeitsergebnisse vorzutragen.

Anschließend fassen die außen sitzenden TN das zusammen, was sie gehört haben und tragen im Anschluss daran ihre Arbeitsergebnisse dem Gegenüber vor.

Auf ein Zeichen des Dozenten hin rücken nun die im Innenbereich sitzenden TN zwei Plätze nach rechts. Sie sitzen nun einer anderen Person gegenüber. Jetzt beginnen zuerst die außen sitzenden TN ihre Ergebnisse vorzutragen. Die gegenüber sitzende Person wiederholt das Wichtigste und stellt ihrerseits ihre Ergebnisse dar. Nun wandern die innen sitzenden TN wieder zwei Plätze weiter nach rechts, beginnen mit dem Vortrag ihrer Ergebnisse vor neuen Partnern. Diese wiederholen, sprechen dann ihrerseits, usw.

Da jeweils die Hälfte der TN gleichzeitig spricht, ist leicht einsehbar, dass die Gespräche mit gedämpfter Stimme geführt werden müssen.

Wann das Rotierende Partnergespräch beendet werden soll, hängt von der Vielfalt der Arbeitsergebnisse oder dem Reichtum der Assoziationen ab. Sind die Ergebnisse relativ eindeutig, so kann der Austausch nach drei- bis viermaligem Weiterrucken abgebrochen werden.“[4]

  1. Fish-Bowl[5]

Vier Mitglieder der Gruppe diskutieren – stellvertretend für die Gesamtgruppe – nach einem bestimmten Seminarteil, nach einer bestimmten Seminarzeit, ihre Zufriedenheit, ihre Erfahrungen in diesem Seminar oder aber auch einen vorgegebenen inhaltlichen Aspekt. Sie bilden dazu einen kleinen Stuhlkreis. Alle anderen sitzen um sie herum. Im Kreis der vier Teilnehmer steht ein fünfter leerer Stuhl. Während des Gesprächs haben die Teilnehmer aus dem Außenkreis das Recht, sich auf diesen fünften Stuhl zu setzen, um Aspekte einzubringen, welche die vier noch nicht erwähnt haben. Haben sie ihr Anliegen jeweils dargestellt, so wechseln sie zurück in den großen Teilnehmerkreis.

 

  1. Jeder TN bekommt einen Zettel mit einigen Aussagen, z.B.:

- Erstelle eine Top 5 (dieser Gruppe) der beliebtesten Politiker Deutschlands!

- Erstelle eine Top 5 der beliebtesten Musikgruppen!

- Finde heraus welche Augenfarbe bei euch in der Gruppe am meisten vertreten ist!

 

  1. Kooperationsübung ‚Hochspannung‘

Alle TN halten ein Seil, bilden ein Kreis, lehnen sich nach hinten und spannen so das Seil. Ein TN läuft über das Seil.

Material: Seil

 

  1. Wüstendurchquerung

Die Gruppe ist in der Wüste unterwegs; ein Treibsandfeld muss überquert werden. Es gibt nur einen Weg, der mit Hilfe von Pappdeckeln vorgegeben ist. Das Problem ist jedoch, dass die Pappdeckel „versinken“, wenn sie keinen Körperkontakt haben. Und die TN wissen, dass die Pappdeckel auch „morgen“ noch benötigt werden, also alle mitgenommen werden müssen, um von A nach B zu kommen. Das bedeutet, die Gruppe muss über die Pappdeckel den Weg zurücklegen, alle Deckel müssen zu jeder Zeit Körperkontakt haben und alle Pappdeckel müssen nach der jeweiligen Überquerung vom letzten Gruppenteilnehmer aufgesammelt werden.

Die Sonne geht bald unter, es wird Zeit...

Material: Pappdeckel.

 

  1. Säuresee

Alle TN stehen zusammen auf einer einzigen Plane oder einer Decke, die gerade genauso groß ist, dass alle drauf passen. Aufgabe ist es, die Decke umzudrehen, ohne dass ein TN den Boden berührt.

 

  1. Durch die Mauer rennen

Gruppe stellt sich in zwei Reihen paarweise gegenüber, Arme nach vorne ausgestreckt; ein TN läuft schnell durch die Mitte der Gruppengasse durch; kurz bevor er kommt, müssen die Arme jeweils nach oben gezogen werden, damit er auch hindurch kommt. Sobald er losläuft, kann von hinten der nächste nachrücken; auch 2 Gruppen können gegeneinander spielen. (Eignet sich, wenn schon ein Grundvertrauen da ist; kann anschließend thematisiert werden...)

 

  1.  Aufmerksamkeitsübung

zwei Reihen gegenüber: 2 Reihen versuchen sich alles an der anderen Reihe einzuprägen; eine Gruppe geht heraus. Die andere Gruppe ändert 10 Dinge an sich. Gruppe 1 kommt herein und errät, was sich verändert hat...

 

  1. Moderations- und Vermittlungsmethoden

 

  1. Mind-Map

„Eine „Mind-Map“ (wörtlich: Gedächtnis-Landkarte) ist eine Darstellungsform, die Texten und Gedanken eine übersichtliche Struktur geben kann. Auf einen Blick kann man die wichtigsten Begriffe und Zusammenhange eines Themas erkennen. Mind-mapping ist eine kreative Arbeitstechnik, die der vernetzten Struktur unseres Gehirns entspricht. Mit ein wenig Übung kann sie auch Spaß bereiten.“[6]

 

[7]

  1. Abstrakte Sachverhalte plastisch darstellen

Die TN bekommen die Aufgabe, mit 10 Holzstäbchen und Wolle z.B. ein Indianer-Tipi oder einen Turm etc. nachzubauen. Es empfiehlt sich die Holzstäbchen zu fixieren. Nachdem das Zeltgerüst steht, werden zusätzlich Klebstoff, Stifte und Papier (bunt) für die Zeltwand benötigt.

Mit den Stiften wird die Zeltwand (Papier) mit indianischen Symbolen bemalt und anschließend um das Gerüst gelegt und mit Klebstoff fixiert.

In diesem Fall eignet sich die Aufgabe gut für eine Gruppenarbeit. (3-5 TN)

Bunte Klebepunkte eignen sich für die Wahl des schönsten Objekts.

Zeitlicher Umfang: 30 -45 Min

Material: Holzstäbchen, Wolle, Klebstoff, Stifte, Papier (bunt), evtl. bunte Klebepunkte

 

  1. 4-Ecken-Methode

In jeder Ecke/ an jeder Wand des Raums wird ein Zettel/ Plakat mit einem Begriff/ einer Aussage aufgehängt. Die TN können sich selbst zuordnen und müssen dann im Anschluss eine Aufgabe zu ihrem Thema erledigen. Zeitlicher Umfang: sehr unterschiedlich, 5 - 45 min. (je nachdem, was die Aufgabe ist)

 

  1. Lerntheke

Lerntheke ist eine Art der Freiarbeit, die dem Lernen an Stationen gleicht. Auf mehreren Tischen liegt dafür Selbststudienmaterial aus, von dem die Studierenden frei wählen können. Die Studierenden legen dabei selber Folgendes fest: Zeiteinteilung, Sozialform, Reihenfolge, in der die einzelnen Aufgaben bearbeitet werden.

Variation: Selbststudienmaterial in Pflicht- und Wahlaufgaben unterteilen. Lösungsblätter ermöglichen die Selbstkontrolle der Studierenden.

 

  1. Teamteaching

Teamteaching ist eine kooperative Lehrmethode, bei der zwei oder auch mehr Lehrende gemeinsam eine Gruppe unterrichten. Diese Methode bietet die Möglichkeit, sowohl das Lehrerteam als auch die Lernenden unter mehr Perspektiven- und Methodenvielfalt gleichermaßen mit einzubeziehen und verhindert die Fixierung auf einen Lehrenden.

 

  1. A-B-C-D Karten

Karten in vier Farben an alle TN verteilen. Bei Fragen Antwortmöglichkeiten (A, B, C, D) vorgeben. Die Studierenden diskutieren kurz ihre Antwortmöglichkeiten und halten dann ihre vermeintlich richtige Antwortkarte hoch.

 

  1. POL (problemorientiert)

Die 7 Schritte des POL:

1-5: Sitzung á 90 Minuten: die Studierenden setzen sich in dieser Sitzung mit einer bestimmten Thematik/ Fall auseinander, absolvieren ein Brainstorming zu ihrem Vorwissen, sammeln weitere Gedanken, ordnen diese und entwickeln Lernziele.

6: vertiefendes Selbststudium beziehungsweise in Kleingruppen

7: Sitzung á 90 Minuten: Erörterung der Ergebnisse

 

  1. Abstrakte Themen erlebbar machen

Es gibt viele Themen und Lerngebiete, die nicht direkt zur Erlebniswelt der TN gehören. Bei einigen dieser Bereiche ist es aber möglich, den TN durch kreativen Einsatz von Materialien ein direktes Erleben von Lernstoff zu ermöglichen. Durch das praktische Erleben und Ausprobieren erhalten die TN einen neuen Zugang und können sich den Lernstoff besser einprägen und einordnen.

Zeitlicher Umfang: je nach Thema sehr unterschiedlich

Anwendungsbeispiel: Biologie, Thema Mitose: Anstatt die Zellteilung (Mitose) nur theoretisch beziehungsweise anhand von Arbeitsblättern mit den TN zu besprechen, sollen die TN die Zellteilung mit allen Sinnen erleben und quasi selber als Teil der Zelle Aufgaben übernehmen. Dazu werden in der Lerngruppe Rollen verteilt (z.B. Chromosomen, Verantwortliche für die Zellwand, für den Zellkern, für den Spindelapparat) und die einzelnen Bestandteile der Zelle mit Wollfäden nachgestellt. Dadurch entsteht eine Art Rollenspiel und der Ablauf der Zellteilung wird erlebbar für alle dargestellt.

Mögliche andere Anwendungsbereiche:  Mathematik, Technik

 

  1. Gruppenturnier

TN werden einer Stammgruppe zugeteilt, jeder bekommt eine Nummer und eine Punkteliste. Sie eignen sich in der Gruppe zunächst in Einzelarbeit bestimmtes Wissen an. Danach fragen sich die Mitglieder der Stammgruppe gegenseitig ab, um das angeeignete Wissen zu festigen. Nun wechseln aus jeder Gruppe die TN mit der Nr.1 eine Gruppe im Uhrzeigersinn weiter (bei mehr als 2 Personen pro Gruppe wechseln die 1er eine Gruppe weiter, die 2er 2 Gruppen weiter,…). In der neuen Gruppe werden ihnen von den dort ansässigen Gruppenmitgliedern eine bestimmte Anzahl von Fragen aus dem Wissensgebiet gestellt. Pro richtig beantwortete Frage erhält der abgefragte TN einen Punkt. Danach werden die Rollen getauscht; der abgefragte TN fragt nun selbst ab und umgekehrt. Zum Schluss gehen die TN in ihre Stammgruppe zurück und addieren ihre erzielten Punkte zu einem Gruppenergebnis. Die Siegergruppe wird geehrt.

Zeitlicher Umfang: ca. 30 Min. (je nach Komplexität des Wissens)

 

  1. Triangel

„Diese Methode kann als Übung zur Wiederholung und Festigung von Lerninhalten mit Wettbewerbscharakter eingesetzt werden. Dazu werden 24 kleine Dreiecke an die einzelnen Mitspieler verteilt. Das 25. Dreieck verbleibt auf dem Tisch, damit wird angefangen. Der Reihe nach wird dann jeweils ein Dreieck angelegt. Wer kein passendes Dreieck besitzt, muss eine Runde aussetzen. Der TN, der zuerst alle Dreiecke ablegen kann, hat gewonnen.

Zeitlicher Umfang: ca. 30 Min. (je nach Komplexität der Aufgabe)“[8]

  1. Stationengespräch

Mehrere Aufgaben zu einem Thema werden auf verschiedenen Tischen im Raum ausgelegt und mit Buchstaben oder Zahlen oder Symbolen gekennzeichnet. Die TN werden entweder per Zufall oder gezielt in heterogene Gruppen eingeteilt und einer Aufgabe zugeteilt.

In einer vorgegebenen Zeit müssen die Gruppenmitglieder die jeweilige Aufgabe lösen. Im Vordergrund steht hier als Ziel das gemeinsame Lösen von Aufgaben in der Gruppe und das Herstellen eines Konsens‘. Das Ende der Arbeitszeit an den jeweiligen Aufgaben wird durch ein akustisches Signal gekennzeichnet, die TN wechseln dann zur nächsten Aufgabe und bearbeiten diese. So geht es reihum, bis alle Aufgaben bearbeitet sind. Alternativ können auch eine Gesamtbearbeitungszeit und eine Mindestanzahl von Aufgaben zur Bearbeitung vorgegeben werden. Zusätzlich ist es möglich, jeder Gruppe einen Joker zu geben, den sie gegen den Lösungsweg und die Lösung beim Dozenten einlösen können. Nach Ablauf der gesamten Bearbeitungszeit werden aus jeder Gruppe zwei TN per Zufall ausgesucht, lesen eine der Aufgaben, die sie bearbeitet haben, vor, erläutern den Lösungsweg und nennen ihre Lösung. Bei unterschiedlichen Ergebnissen aus anderen Gruppen können diese sich einbringen, ihre Lösung nennen und begründen. Gegebenenfalls muss der Dozent die Aufgabe im Plenum nochmals besprechen.

Zeitlicher Umfang: Je nach Anzahl und Komplexität der Aufgaben, mindestens 45 Minuten.

  1. Placemat und damit verbunden: Think, Pair, Share

Beim Placemat werden Gruppen aus 3-4 TN gebildet, welche auf einem Blatt in der ersten Phase jeder für sich in einem Bereich die Aufgabe, die gestellt wurde, löst. Dabei kann es sich um eine Einschätzung, eine Interpretation oder die möglichen Lösungen einer Aufgabe handeln. Im Anschluss an die Einzelarbeit muss die Gruppe sich auf ein gemeinsames Ergebnis einigen und dieses in der Mitte des Blattes aufschreiben. Das Ergebnis wird danach der gesamten TNgruppe präsentiert.

Es bietet sich an, den TN innerhalb der Gruppe feste Rollen zuzuordnen. Bewährt haben sich dabei folgende: Zeitwächter (Ist dafür verantwortlich, dass die Zeiten der Arbeitsphasen eingehalten werden), Schreiber (notiert die Gruppenergebnisse), Materialwart (holt alle Materialien und bewahrt die Gruppenmaterialien auf), Lautstärkeregler (Achtet darauf, dass die Gruppe eine akzeptable Lautstärke bei Diskussionen beibehalten). Die Person, die am Ende präsentiert, wird per Zufall am Ende der Arbeitsphase ausgewählt. Dadurch ist gewährleistet, dass sich keiner benachteiligt fühlt und jeder die Arbeitsergebnisse mitbekommen muss.

 

  1. Think-Pair-Share-Methode

Mit der Think-Pair-Share-Methode (Nachdenken und Austauschen) nach Spencer Kagan lassen sich schnell und unkompliziert Reflexionen zu verschiedenartigen Fragestellungen durchführen. Sie eignet sich gut für die zeitnahe Evaluation von Lernprozessen.

Die Methode besteht im Kern aus drei Phasen:

  1. In der ersten, der Think-Phase, sollen die TN jeweils still und einzeln für sich über ihre Antwort auf eine bestimmte Frage nachdenken. Eventuell ist es sinnvoll, dass sie ihre Antwort in Stichworten notieren.
  2. Die zweite, die Pair-Phase, besteht darin, dass die TN sich paarweise ihre Antworten auf die Frage mitteilen. Sie sollen ihre Gedanken dabei klar formulieren und sich gegenseitig aktiv zuhören.
  3. In der dritten, der Share-Phase, werden die Antworten einem anderen Paar vorgestellt, und zwar jeweils durch denjenigen, dem die Antwort während der Paarphase mitgeteilt wurde. Auf diesem Weg soll die Gruppe dann über die verschiedenen Überlegungen ins Gespräch kommen.

Während der dritten Phase kann es sich als unbefriedigend herausstellen, bei der bloßen Reflexion stehen zu bleiben. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Fragestellung Probleme zum Thema hat oder in der Reflexion solche Probleme zur Sprache kommen, die nach einer gemeinsamen Lösung verlangen. In solchen Fällen kann und sollte man die Methode um folgende Phasen erweitern:

  1. In einer vierten Phase sollen die TN dann die in den Gruppen erörterten Gedanken der gesamten Gruppe vorstellen.
  2. Eine fünfte Phase dient anschließend dazu, über die vorgestellten Gedanken und Probleme ins Gespräch zu kommen.

Ziel dieses Gesprächs muss es sein, Lösungsmöglichkeiten für die Probleme zu entwickeln und sich gemeinsam auf eine Lösung zu einigen. Dies geschieht in der sechsten Phase. 

 

  1. Expertenrunde

Dieses Vorgehen ist geeignet für Aufgaben, deren Struktur in gleichwertige Teilaufträge zerlegt werden kann. Die Teilnehmer bearbeiten innerhalb einer Gruppe den Auftrag  arbeitsteilig, d.h. jeder Teilnehmer innerhalb der Gruppe wird zum Experten über ein bestimmtes Teilgebiet. Jeder Teilnehmer besitzt nur eine Teilinformation, die in der Gruppe zusammengesetzt werden muss (in der Literatur wird diese Methode deshalb auch als "Puzzle" bezeichnet.)

Methodisches Vorgehen:

Das Lernmaterial wird in gleichwertige bzw. logische Teile geteilt.

Die Teilnehmer werden in Gruppen aufgeteilt. Die Anzahl der  Gruppenmitglieder ist abhängig von der Anzahl der Teilgebiete. (d.h. 5
Teilgebiete erfordern
5 Gruppenmitglieder).

Jeder Teilnehmer bearbeitet zunächst in Einzelarbeit in seiner Gruppe die ihm zugewiesene Teilaufgabe. D.h. jeder Teilnehmer wird zu einem kleinen Experten innerhalb der Gruppe auf seinem jeweiligen Gebiet.

Nach der Reihe präsentiert jeder Teilnehmer seiner Gruppe das bearbeitete Material in ansprechender Weise.

Ggf. können einzelne Teile am Ende auch noch im Plenum vorgestellt werden.

 

  1. Impulsreferat

Der Inhalt bzw. das Gesamtthema wird in 3 bis 4 Teilbereiche (=Referatsabschnitte) unterteilt. Die Gliederung des Gesamtthemas und die Methode werden der TN Gruppe erläutert.

- Vortrag des ersten Referatsabschnittes;

- Austausch der Teilnehmer:

- im gemeinsamen Rundgespräch oder Diskussion in Kleingruppen,

- eine gezielte Fragestellung oder ein Impuls können den Austausch erleichtern, z.B. „Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem bislang Gehörten für die Praxis?“ – bei Bedarf Eingehen auf Fragen, die sofort geklärt werden sollen.

- Vortrag des nächsten Referatsabschnittes und so fort bis alle Referatsabschnitte abgearbeitet sind;

- Abschlussrunde bzw. Ergebnissicherung im Plenum.

 

  1. Kugellager

Um die Methode Kugellager anzuwenden, bildet man einen äußeren und einen inneren Sitzkreis. Auf diese Weise können sich Teilnehmer so gegenübersitzen, dass man eine face to face Situation erhält. Meinungen über Themen/ Problemstellungen können so ausgetauscht werden und die Vielfalt der Meinungen zu Wort kommen, ohne im Plenum diskutieren zu müssen. Der Moderator gibt eine Zeitspanne vor (2-3 Minuten), danach rückt der Außenkreis im Uhrzeigersinn ein Sitz weiter und man hat einen neuen Gesprächspartner.[9]

 

  1. Portfolio

Im deutschsprachigen Raum sind Portfolios noch nicht sehr lange verbreitet. Erst seit Ende der 90er Jahre verwendet man Portfolios, um einen Lernprozess dokumentieren zu können. Man versteht unter einem Portfolio eine Sammlung von Arbeitsergebnissen, die einen Lernprozess dokumentieren, sogenannte bodies of evidence. In der Regel handelt es sich um Mappen, in denen angefertigte Dokumente, Arbeitsproben, Fotos, Präsentationen u.a. zusammengefasst sind, um einen Lernvorgang prozessorientiert dokumentieren zu können

 

  1. Projektarbeit

Planung und Durchführung von fächerverbindenden Vorhaben und Aktionen

  • Festlegen der Lehr- und Lernziele
  • Projektthema formulieren
  • Zu erbringende Leistungen festlegen und definieren
  • Regeln der Zusammenarbeit formulieren
  • Arbeitshilfen zusammenstellen, zum Beispiel anhand von schola-21.de

 

  1. Technisches Experiment

Experimentelle Analyse von Leistungs- und Wirkungszusammenhängen in technischen Systemen und von technischen Eigenschaften von Werkstoffen und Hilfsmitteln

 

  1. Konstruktionsaufgabe

Konstruktion und modellhafte Realisierung technischer Funktionseinheiten

 

  1. Fertigungsaufgaben

Herstellung von Gegenständen nach inhaltlicher Vorgabe

 

  1. Instandhaltungsaufgaben/ Reparaturaufgaben

 

  1. Technikhistorische Studie

Erkundung technikhistorischer Entwicklungen und ihrer Auswirkungen eines Objektes

 

  1. Werkaufgabe

Planung, Gestaltung und Fertigung von Gebrauchsgegenständen

 

  1. Recyclingaufgabe

Außer-Betriebnahme von Gebrauchsgegenständen und Wiederverwertung ihrer Bauteile und Werkstoffe

 

  1. Ursache-Wirkungsdiagramm (Flussdiagramm nach Fischgrätmuster nach Ishikawa)

[10]

 

  1. Warentests

 

  1. Lehrgang

Vermitteln und Einüben von fachlichen Kenntnissen und Techniken

 

  1. Simulationen von Realsituationen beziehungsweise Realobjekten

 

  1. Fallaufgaben

 

  1. Planspiele

 

  1. Technikstudien

 

  1. Technische Analysen
  • Produktanalyse
  • Demontageanalyse
  • Bildanalyse

 

  1. Pyramide

Die Pyramidenmethode dient dazu, innerhalb einer Großgruppe zu einem Thema oder einer Fragestellung die Meinung jedes Gruppenmitglieds zu erheben und dann in einem methodisch strukturierten Prozess das Gemeinsame herauszufiltern. Die Basis der Pyramide dokumentiert das Individuelle, die Spitze das in der Gruppe Konsensfähige, die Übergänge zwischen den Stufen veranschaulichen den sozialen Prozess der Konsensbildung.

Variante 1:

Zuerst wird das zu behandelnde Thema oder eine Eingangsfrage erläutert. Alle Teilnehmer werden aufgefordert, sich zunächst in Einzelarbeit eine Meinung zu bilden und diese auf einer ersten Karteikarte festzuhalten. Auf dieser Basis besprechen sich im nächsten Schritt zwei Teilnehmer und sichern ihr gemeinsames Ergebnis auf der nächsten Karteikarte. Nun folgen Vierergruppen, die über die bisherigen Ergebnisse diskutieren und ihren Konsens auf die nächste Karteikarte schreiben. Nach diesem Schema wird weiter verfahren, bis das Plenum erreicht ist. Alle Karteikarten werden dann in Form einer Pyramide an die Wand geheftet. Abschließend klären, wie von diesem Ergebnis aus weitergearbeitet werden kann.

Variante 2:

Vorbereitung: Ein Thema in anschauliche Fallbeispiele zerlegen
-Einzelarbeit

-Paare bilden. Anweisung: „Besprecht das! Gebt Gründe an!“

-kurzes Feedback: Habt Ihr große Unterschiede?
-Je zwei Paare in 4er-Gruppe zusammen. Gleiche Aufgabe: Gebt Eure Gründe an, einigt Euch, wo möglich!
-kurzes Feedback: Habt Ihr Euch auf eine gemeinsame Lösung geeinigt? Gibt es große Unterschiede?
-Plenum: Wo gibt es Einverständnis? Wo gibt es unterschiedliche Meinungen? Gründe?

 

  1. World Café

Die Teilnehmer sitzen zu viert an einem Tisch und haben eine Reihe von Fachdiskussionen, die ungefähr 20 bis 45 Minuten dauern. Dabei werden vorgegebene Fragen diskutiert. Nach Beendigung der Runde verlassen drei Personen den Tisch und gehen zu anderen Tischen, nur eine Person, der „ Host “ bleibt sitzen, empfängt die nächste Runde und teilt ihnen in Kurzform die wichtigsten Diskussionspunkte der letzten Runde mit.

Nun können die Teilnehmer entweder basierend auf dieser Zusammenfassung weiterdiskutieren oder sie werfen neue Fragen auf. Nach beendigter Runde können die Teilnehmer nun entweder wieder zu ihrer Anfangsrunde gehen oder sie besuchen wieder eine andere Runde, dies ist aber abhängig von der Art des World Cafés. Sind 2 oder 3 Runden vorbei, teilt jeder Tisch die Themen und Einsichten den anderen Tischen mit, wobei die Erkenntnisse zum Beispiel auf Flip – Charts festgehalten werden. Somit kann jeder visuell wahrnehmen, was innerhalb der Diskussionsrunde passiert  ist. An diesem Punkt angelangt, kann das Café entweder aufhören oder es kann aufgrund der neuen Informationen und Standpunkte eine neue Runde eingeläutet werden. 

 

  1. Fähigkeitenmarkt

Studierende schreiben Kenntnisse auf, die sie vermitteln können. Alle Angebote werden entweder digital in einer Art online Campus gesammelt oder an eine Art Marktplatzbrett geheftet.

 

  1. Elevator Pitch

Die TN sollen eine Idee entwickeln, die sie dann innerhalb von 20 Sekunden vorstellen:

Name, Idee, Kosten, warum muss sich die Konkurrenz warm anziehen?

Diese Methode beruht auf der Vorstellung, man träfe in einem Aufzug genau denjenigen Menschen, der die eigene Idee maximalgewinnbringend auf den Markt bringen kann. Sie haben nur die Aufzugfahrt Zeit, ihn zu überzeugen!

 

  1. Lernpartnerschaft

Jeder Studierende hat einen festen Partner, der seinen Lernfortschritt anhand eines Lerntagebuchs beurteilt.

 

  1. Ideenheft

Die Studierenden führen ein Ideenheft.

 

  1. Jahresausstellung

Die Studierenden und Lehrenden organisieren eine Ausstellung zur Arbeit im Semesterlauf.

 

  1. Minute der Möglichkeiten

Gemeinsam Visionen entwickeln und Businesspläne verfassen innerhalb eines regelmäßig festgesetzten Termins, z.B. einmal im Monat.

 

  1. Blended Learning

Hybride Lernarrangements: E-Learning Einsatz wird mit herkömmlichen Lernformen verbunden, zum Beispiel schola-21.de beim Projektlernen.

 

  1. Vorlesungen

Erhöhen der Lernwirksamkeit

  • Struktur und Transparenz: Ablauf der Vorlesung zu Beginn der Vorlesung vorstellen. Bestmöglichst Ablaufplan die ganze Vorlesung über sichtbar halten, damit die Studierenden den jeweiligen aktuellen Punkt dem Verlauf zuordnen können.
  • Zentrale Aussagen vorhergegangener Vorlesungen zu Beginn der Vorlesung zusammenfassen und visualisieren
  • Inhaltliche Wiederholungen von Kernaussagen nach jedem Teilaspekt der Vorlesung
  • Kurze inhaltliche Zusammenfassung und Visualisierung der Vorlesungsinhalte zum Schluss der Vorlesung
  • Leerstellen der Vorlesung begründen
  • Inhaltlichen Ausblick auf die folgende Vorlesung geben
  • Machen Sie sinnstiftende, rhetorische Pausen!
  • Geben Sie den Studierenden ausreichend Möglichkeit für gezielte Nachfragen und Verständnisfragen!
  • Geben Sie den Studierenden Assoziationen, Fragen, Anregungen mit auf den Weg
  • Stellen Sie konkrete Fragen zum aktuellen Stoff, beispielsweise durch E-Learning Instrumente nach der Vorlesung beziehungsweise durch konkrete Fragen, die die Studierenden bis zur nächsten Vorlesung zu beantworten haben und die stichprobenartig zu Beginn einer jeder Vorlesung abgefragt und überprüft werden.
  • Visualisierungsmethodik:

Geben Sie jeder Visualisierung eine Überschrift!

Begrenzen Sie Ihre Informationen, damit sie auch aufgenommen werden können!

Benutzen sie knappe und präzise Formulierungen!

Inhaltliche Sinnabschnitte sind als solche kenntlich zu machen!

Benutzen Sie klare, lineare Schrifttypen!

 

Rhetorische Do’s:

  • Sprechen Sie frei!
  • Machen Sie mindestens drei Methodenwechsel innerhalb der Vorlesung!
  • Machen Sie die Inhalte durch zeitnahe und aktuelle Praxisbeispiele anschaulich!
  • Ungewöhnliche Assoziationen festigen Lerninhalte am nachhaltigsten!
  • Halten sie Blickkontakt zu dem Studierenden!
  • Stehen Sie niemals mit dem Rücken zu den Studierenden, wenn Sie beispielsweise an eine Tafel schreiben!
  • Benutzen Sie auch auditive Methoden, wie zum Beispiel das Abgrenzen sinngebender Abschnitte durch Zungenschnalzen!
  • Scheuen Sie sich nicht, - nutzen Sie den ganzen Raum!

 

  1. Zukunftswerkstatt

    Die Zukunftswerkstatt wurde von den Zukunftsforschern
    Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert entwickelt und begründet.

Verfahren zur Projektplanung, Changemanagement und Qualifizierung in der Anwendung zyklischer Gruppenprozesse können durch diese Methode optimiert werden.

 

Die Methode folgt drei Phasen, die von einer Vor- und Nachbereitungsphase umfasst sind:

 

Vorphase: Beginnen / Hineinfinden

  • Gründung der Gruppe
  • Schaffung einer Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens
  • Ausloten der thematischen Interessen
  • Methodische und zeitliche Planung

 

Phase 1: Beschwerde / Kritik

  • Zwanglose Bestandsaufnahme von Unmut, Kritik, negativen Erfahrungen zum gewählten Thema, zum Beispiel anhand von Brainstorming

 

Phase 2: Phantasie / Utopie

  • Erfassen des Utopischen, zum Beispiel durch World Café oder Brainstorming
  • Rege Diskussion, Fantasieren („Es wäre schön, wenn …“)
  • Zwingendes Verbot von Killerphrasen („Das klappt nie…“)

 

Phase 3: Verwirklichung / Praxis

  • Abschätzung der Realisierung, zum Beispiel durch Gruppenarbeit
  • Hinzuziehen qualifizierter Fachkräfte nicht zwingend notwendig, Teilnehmer werden  als ExpertInnen angesehen.

 

Nachbereitungen

  • Abschluss durch Moderator
  • Zusammenfassung der Ziele, Vorgehensweisen und Ergebnisse
  • Wie geht es weiter? Reflektion über Fortgang der Werkstattarbeit
  • Gegebenenfalls Vereinbarung  neuer Treffen
  • Feedback

 

D. Feedback

 

Feedback ist eine Methode, die der Persönlichkeitsoptimierung dient. Sie ist sehr hilfreich, um die eigene Fremdwirkung und blinden Flecken zu entdecken und zu verbessern sowie Stärken zu optimieren. Feedback hilft zielgerichtet zu arbeiten und persönliche Lernprozesse zu fördern. Nutzen Sie Feedback als konstruktive und hilfreiche Rückmeldung!

 

Regeln für einen konstruktiven Umgang mit Feedback:

  • Feedback darf nicht ungefragt gegeben werden! Immer zunächst einmal den zu Beurteilenden fragen, ob er Feedback erhalten möchte.
  • Feedback immer wertschätzend formulieren! Ich- statt Du-Botschaften verwenden.
  • Feedback ist beschreibend und nicht wertend!
  • Feedback wird immer konkret formuliert und nicht verallgemeinernd!
  • Feedback immer unkommentiert stehenlassen! Versuchen Sie niemals sich zu rechtfertigen.
  • BOOST Modell (sollte auf jedes Feedback angewendet werden)
  • alanced: nicht nur auf den Optimierungsbedarf fokussiert, sondern auch auf die Stärken.
  • bserved: Feedback ist immer nur auf beobachtbares Verhalten bezogen.
  • bjective: Keine Bewertung, immer nur auf beobachtbare Verhaltensweisen bezogen, niemals auf die Persönlichkeit.
  • pecific: Kommentare immer durch spezifische Beispiele unterstützen.
  • imely: Feedback so schnell wie möglich nach der Aktivität geben, um dem Lerner die Möglichkeit zur Reflektion zu geben.

 

Feedback Methoden

 

  1. (Behaviour, Example, Effect, Future)
  2. (was die Person getan hat) “Ich habe beobachtet, dass…”

E (konkretes Beispiel geben)

E “Das hat den Effekt auf mich/ andere, dass…”

F „Für die Zukunft wünsche ich mir …“

 

  1. (Behaviour, Impact, Feeling, Future)
  2. (was die Person getan hat) “Ich habe beobachtet, dass…”

I (Effekt auf andere) „Das hat den Effekt auf andere, dass…”

F “Dabei fühle ich  ….”

F „Für die Zukunft wünsche ich mir …“

 

  •  

Positive Anmerkung

Konstruktiver Verbesserungsvorschlag

Positive Anmerkung

 

3&1 Modell

3x was wirklich gut war

1x was beim nächsten Mal besser gemacht werden könnte

 

  1. (Example, Effect, Change, Congratulate)
  2. (konkretes Beispiel geben)

E welchen Effekt hat es – positiv oder negativ

C Was in der Zukunft besser gemacht werden kann bzw. schon gut gemacht wurde

C Danksagung über ein besonders erfreuliches Detail

 

  1.  
  • Hilfreich ist es, sich zum professionellen Umgang mit Störungen zu fragen: In welchem Kontext Sie sich bewegen, was gilt es beim Thema zu beachten, was bezüglich der Studierenden (Gruppe, Einzelstudierende, Eigenperson)
  • Je lauter die TN werden, desto leiser sollten Sie sprechen beziehungsweise ihren Redefluss einstellen. Schweigen ist auch ein Machtwort!
  • Gruppen nach dem Zufallsprinzip bilden
  • Regeln und Sanktionen für zukünftige Zusammenarbeit aufstellen
  • Lehr- und Arbeitsvereinbarung verfassen
  • Rote und gelbe Karten verteilen
  • Studierende sprechen Verweise gegen Studierende aus, die gegen die Kurs/ Seminarregeln verstoßen
  • Eskalationsskala

Als Lehrender erwartet man von den Studierenden, dass sie die Vorlesungs-/ Unterrichtseinheiten respektieren und nicht vorsätzlich stören. Ein störender Studierender erschwert das Lernen für alle. Den TN muss klar werden, dass ihr Verhalten beobachtet wird, gute Mitarbeit gewürdigt und Störungen nicht akzeptiert werden.

Grundsätzlich ist es wichtiger, positives Verhalten zu bestärken. Das kann durch Lob in oder durch Punkte für positive Verhaltensweisen  und -änderungen geschehen.

Die Eskalationsskala lebt nicht von der Angst, die Studierende vor den Konsequenzen haben, sondern von ihrer Berechenbarkeit, der konsequenten Durchsetzung und der Möglichkeiten, die sie bietet, die Gründe für das Fehlverhalten herauszufinden!

6 Reaktionsstufen Skala

Wahrnehmen

Ignorieren

Wahrnehmen

Nonverbal reagieren

Wahrnehmen

Ansprechen

Wahrnehmen

Störung thematisieren

Wahrnehmen

Einheit unterbrechen - Ansprechen

Wahrnehmen

Delegieren, in Sprechstunde bitten

 

F. Didaktik Räume:

 

  • Allgemein wichtig ist es, eine räumlich-sachliche Lernumgebung als Fachraumsystem  zu schaffen, die wahrnehmungs-und handlungsorientiert ist und welche die verschiedensten Lern- und Sozialformen erlaubt. Alle Handlungsformen, wie Konstruieren, Herstellen, Nutzen…, sollen möglich sein, jedoch nicht wie in einer einfachen Werkstatt, sondern einem klassischen problemorientierten Universaltechnikraum.

 

  • vergleichende Prototyping Verfahren: Lasersintern, Lasercusing/ Lasermelting, Acrylat3D Drucker…
  • Universaltechnikraum
  • Handbibliothek
  • Online Methodenpool
  • Thinktank-Pools

 

  1. Literatur

 

  1. Anderson, L. W.; Krathwohl, D.R.: A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing: A Revision of Bloom’s Taxonomy of Educational Objectives. New York 2001.
  2. Arnold, Rolf; Schüßler, Ingeborg: Wandel der Lernkulturen: Ideen und Bausteine für ein lebendiges Lernen. Darmstadt 1998
  3. Arnold, Rolf: Dozentenleitfaden. Planung und Unterrichtsvorbereitung in Fortbildung und Erwachsenenbildung. Berlin 1999.
  4. Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik AfH: Leistungsnachweise in modularisierten Studiengängen. Zürich 2007.
  5. Arbeitsgruppe Hochschuldidaktische Weiterbildung an der Albert2.Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. (Hg.): Besser Lehren. Praxisorientierte Anregungen und Hilfen für Lehrende in Hochschule und Weiterbildung. Heft 10, 2000.
  6. Auferkorte-Michaelis, N.; Selent P.: Feedback-Evaluationen in Lehrveranstaltungen als dreistufiges Verfahren. In: Neues Handbuch Hochschullehre. Berlin 2006.
  7. Bargel, T.; Harge, N.: Förderung von Schlüsselqualifikationen im Projektstudium. In: Hefte zur Bildungs- und Hochschulforschung. Universität Konstanz 1999, Bd. 27.
  8. Bachmair, S.; u.a.: Beraten will gelernt sein. Weinheim 2001.
  9. Bean, John: Engaging ideas. The Professor’s guide to integrating writing, critical thinking, and active learning in the classroom. 1996.
  10. Beck, Anne: Seminar-Skript „Fragen & Verstehen“, Februar 2000
  11. Beck, Reinhilde; Schwarz, Gotthart: Konfliktmanagement. Augsburg 2000
  12. Bowden, John; Marton, Ference: The university of learning. Beyond quality and competence. London 2003.
  13. Werner Bleher: Das Methodenrepertoire von Lehrerinnen und Lehrern des Faches Technik. Kovač, Hamburg 2001, ISBN 3-8300-0414-1.
  14. Bernhard Bonz und Bernd Ott: Allgemeine Technikdidaktik - Theorieansätze und Praxisbezüge. 2003
  15. Bundesassistentenkonferenz: Forschendes Lernen – wissenschaftliches Prüfen. Bielefeld 1970/2009.
  16. Cohn, Ruth C., Terfurth, Christina (Hrsg.): Lebendiges Lehren und Lernen. TZI macht Schule. Stuttgart 1993
  17. Döring, Klaus; Ritter-Mamczek, B.: Lehren und trainieren in der Weiterbildung. Ein praxisorientierter Leitfaden. Weinheim 2001.
  18. Donnert, Rudolf: Coaching - die neue Form der Mitarbeiterführung: Konflikte bewältigen, Ziele vereinbaren, Mitarbeiter motivieren. Würzburg, 1998
  19. Dubbs, R.: Gut strukturiert und zielgerichtet. Tipps zur Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen. In: : Neues Handbuch Hochschullehre. Berlin 2008.
  20. Erpenbeck, J.; von Rosenstiel, L.: Handbuch Kompetenzmessung –Erkennen, Verstehen, Bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis. Stuttgart 2007.
  21. Fengler, Jörg: Feedback geben. Strategien und Übungen. Weinheim 2004.
  22. Franck, N; Stary, J: gekonnt visualisieren, Medien wirksam einsetzen. Paderborn 2006.
  23. Ludger Fast: Entwicklungslinien für Fachkonzepte und Fachraumkonzepte für Technikunterricht. In: Unterricht. Arbeit + Technik. Nr. 30, 2006, S. 44–46.
  24. Martin Fislake: Lernort Technik-Museum. Möglichkeiten, Perspektiven, Konzeptionen. In: tu – Zeitschrift für Technik im Unterricht. 21, Nr. 82, 1996, S. 12–19.
  25. Glaserfeld von, Ernst: Konstruktivismus statt Erkenntnistheorie. Universität Klagenfurt, Drava 1998
  26. Glaserfeld von, Ernst: Über Grenzen des Begreifens. Bern 1996
  27. Gindl, M.. Leitfaden für gendersensible Didaktik – Teil 2: Gendersensibilität in der Lehre. Wien 2007.
  28. Glasl, Friedrich: Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. Stuttgart 1997
  29. Groß, H., Boden, B.: Munterrichtsmethoden – aktivierende Lehrmethoden für die Seminarpraxis. Berlin 2006.
  30. Geißler, K.: Anfangssituationen. Was man tun und was man besser lassen sollte. Weinheim 2002.
  31. Görts, W.; Marks, F.: Die Magie der visuellen Gestaltung. In: Das neue Handbuch Hochschullehre. Berlin 1997.
  32. Görts, W.: Visualisierung: Folien, Poster, Flip-Charts. In: Neues Handbuch Hochschullehre. Berlin 2009.
  33. Heckmair, Bernd: Konstruktiv lernen. Projekte und Szenarien für erlebnisintensive Seminare und Workshops. Weinheim, Basel 2000.
  34. Henseler, Kurt Gerd Höpken: Methodik des Technikunterrichts. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1996, ISBN 3-7815-0845-5, S. 14–19.
  35. Hüttner, Andreas: Technik unterrichten. 2. Auflage. Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 2005, ISBN 3-8085-7366-X.
  36. IFB, Ruhr-Universität Bochum: Wissen, was zählt. Ideen für die Lehre. Duisburg 2010.
  37. Junge, H.: Projektstudium als Beitrag zur Steigerung der beruflichen Handlungskompetenz in der wissenschaftlichen Ausbildung von Ingenieuren. Dissertation. Technische Universität Dortmund 2009.
  38. Kemper, M; Klein, R.: Lernberatung. Baltmannsweiler 1998.
  39. Knoll, Jörg : Kurs- und Seminarmethoden. Ein Trainingsbuch zur Gestaltung von Kursen und Seminaren, Arbeits- und Gesprächskreisen. Weinheim 1992.
  40. Kratzel, Claudia; Bring, Mele: PowerPausen. Die wirksamsten Körperübungen für die Bewegungspause zum Entspannen, Energietanken und Wohlfühlen. Paderborn 1999.
  41. Kopp, Wendy: Teaching as Leadership.
  42. Lanmaack, b.; Braune-Krickau, M.: Wie die Gruppe laufen lernt. Weinheim 2000.
  43. Lehner, M.: Viel Stoff – wenig Zeit. 2. Aktualisierte Aufl., Bern 2009.
  44. Lehner, M.: allgemeine Didaktik – Eine Einführung. Stuttgart 2009.
  45. Lipp, Ulrich.; Witt, Hermann.: Das große Workshop-Buch. Weinheim 2004
  46. Lieverscheidt H.; Streitlein-Böhme, I.: Leitfaden für Tutorinnen und Tutoren. Problemorientiertes Lernen (POL) im Regel- und Modellstudiengang. Bochum 2009.
  47. Mager, R.: Lernziele und Unterricht. Weinheim 1977.
  48. Marks, F.: Motivierung von Studierenden im seminaristischen Unterricht. In: das neue Handbuch Hochschullehre. Berlin 2001.
  49. Marks, F.: Gruppendynamik und Hochschulunterricht. Gruppendynamische Prozesse im Seminar. In: das neue Handbuch Hochschullehre. Berlin 2005.
  50. Meer, D.: Muss ich Ihnen denn alles aus der Nase ziehen? Die Beziehung zwischen PrüfungskandidatInnen und PrüferInnen in hochschulischen Prüfungsgesprächen. In: Handbuch Hochschullehre. Berlin 1996.
  51. Meer, D.: Der Prüfer ist nicht der König. Mündliche Abschlussprüfungen in der Hochschule. Tübingen 1998.
  52. Meer, D.: Sprechstundengespräche an der Hochschule. Baltmannsweiler 2003.
  53. Metzger, C.; Nüesch, C.: Fair prüfen. Ein Qualitätsleitfaden für Prüfende an Hochschulen. In: Hochschuldidaktische Schriften. Bd. 6. 2004.
  54. Mörth, A.; Hey, B.: Geschlecht plus Didaktik. Hrsg. Von Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung der Karl-Franzens-Universität Graz 2006.
  55. Münch, R.: Dynamik der Kommunikationsgesellschaft. Frankfurt/M. 1995
  56. Moczadlo, R: LIPS. Leitfaden integrierte Projektstudien. Schriftenreihe Report, Bd. 35, 1995.
  57. Neuberger, O.: führen und geführt werden. Stuttgart 1995.
  58. Orth, Helen: Schlüsselqualifikationen an deutschen Hochschulen. 1999.
  59. Pfäffli, B.: Lehren an Hochschulen. Eine Hochschuldidaktik für den Aufbau von Wissen und Kompetenzen. Bern 2005.
  60. Queis, D. von: Interkulturelle Kompetenz. Ratgeber zum Umgang mit internationalen Studierenden. Darmstadt 2009.
  61. Reich, Kersten.: Systemisch-konstruktivistische Pädagogik. Einführung in Grundlagen einer interaktionistisch-konstruktivistischen Pädagogik. Neuwied 2000
  62. Reinmann, Gabi; Mandl, Heinz: Unterrichten und Lernumgebungen gestalten. In: Krapp. Andreas: Pädagogische Psychologie. Ein Lehrbuch. Weinheim 2006.
  63. Reiber, K.; Tremp, P: Eulen nach Athen! Forschendes Lernen als Bildungsprinzip. In: neues Handbuch Hochschullehre. Berlin 2007.
  64. Reis, O.; Ruschin, S.: Kompetenzorientiert Prüfen – Baustein eines gelungenen Paradigmenwechsels. In: Dany, S.; Szczyrba, B.; Wildt, J. (Hgg.): Prüfungen auf die Agenda! Hochschuldidaktische Perspektiven auf Reformen im Prüfungswesen. Bielefeld 2008.
  65. Reumann, M.: Grundlagenveranstaltungen neu verpackt. Vorlesung, Übung, Tutorien im koordinierten Zusammenspiel. In: Neues Handbuch Hochschullehre. Berlin 2006.
  66. Risto, K.: Konflikte lösen mit System. Paderborn 2005.
  67. Roebuck, Chris: Professionell Kommunizieren. Landsberg am Lech, 2001.
  68. Ropohl, Günter: Allgemeine Technologie. Eine Systemtheorie der Technik. 2. Auflage. Hanser, München 1999, ISBN 3-446-19606-4, S. 31.
  69. Burkhard Sachs: Skizzen und Anmerkungen zur Didaktik eines mehrperspektivischen Technikunterrichts. In: Technik. Ansätze für eine Didaktik des Lernbereichs Technik Fernstudienlehrgang Arbeitslehre. Studienbrief zum Fachgebiet Technik. Deutsches Institut für Fernstudien an der Universität Tübingen, Tübingen 1979, S. 41–80.
  70. Burkhard Sachs: Ansätze allgemeiner technischer Bildung in Deutschland. In: tu – Zeitschrift für Technik im Unterricht. Nr. 63, 1992, S. 5–14.
  71. Burkhard Sachs: Technikunterricht. Bedingungen und Perspektiven. In: tu – Zeitschrift für Technik im Unterricht. 26, Nr. 100, 2001, S. 5–12.
  72. Schermutzki, M.: Lernergebnisse – Begriffe, Zusammenhänge, Umsetzung und Erfolgsermittlung. In: Benz, W.; Kohler, J.: Handbuch Qualität in Studium und Lehre. Berlin 2007.
  73. Wilfried Schlagenhauf: Technikdidaktik und Technikwissenschaft. Überlegungen zu einer fachlichen Bezugsdisziplin der Technikdidaktik. In: tu – Zeitschrift für Technik im Unterricht. Nr. 98, 2001, S. 16–20, Nr. 99, 2001, S. 5–11.
  74. Schlagenhauf, Wilfried: Inhalte technischer Bildung. Überlegungen zu ihrer Herkunft, Legitimation und Systematik. In: tu – Zeitschrift für Technik im Unterricht. 34, Nr. 133, 2009, S. 5–13.
  75. Winfried Schmayl: Zur Methodik des Technikunterrichts – begriffliche, historische und systematische Betrachtungen. In: tu – Zeitschrift für Technik im Unterricht. 24, Nr. 93, 1999, S. 5–15.
  76. Winfried Schmayl: Ein Medienkonzept für den Technikunterricht. In: Ludger Fast, Harald Seifert (Hrsg.): Technische Bildung. Deutscher Studien-Verlag, Weinheim 1997, ISBN 3-89271-695-1, S. 286–303.
  77. Winfried Schmayl, Fritz Wilkening: Technikunterricht. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1995, ISBN 3-7815-0640-1, S. 27 ff.
  78. Winfried Schmayl: Ansätze allgemeinbildenden Technikunterrichts. In: Bernhard Bonz, Bernd Ott (Hrsg.): Allgemeine Technikdidaktik. Theorieansätze und Praxisbezüge. Schneider, Hohengehren 2003, S. 131 ff.
  79. Winfried Schmayl: Arbeits- und Techniklehre auf der Basis einer allgemeinen Technologie? Eine Auseinandersetzung mit den fachdidaktischen Vorstellungen Günter Ropohls. In: tu – Zeitschrift für Technik im Unterricht. 29, Nr. 114, 2004, S. 7.
  80. Winfried Schmayl: Vom Aufbau und den Inhalten des Technikunterrichts. Teil 2. In: tu – Zeitschrift für Technik im Unterricht. 28, Nr. 111, 2004, S. 13.
  81. Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden: Störungen und Klärungen. Psychologie der zwischenmenschlichen Kommunikation. Reinbek bei Hamburg 1988
  82. Schwarz, Hansjörg: Ebenen des Verstehens, Arbeitsblatt des 3. Semesters im Studiengang Mediation der FH Ludwigshafen, WS 2000/01
  83. Siebert, H.: Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung. Didaktik aus konstruktivistischer Sicht. Neuwied 1996, Teil II, S. 2
  84. Sobisiak, Günter: Die didaktische Analyse: Untersuchungen über ihre Prinzipien und Funktionen in der Relation Schule und Erwachsenenbildung. Rheinfelden / Berlin 1990
  85. Stavemann, H.: Emotionale Turbulenzen. Weinheim 1999.
  86. Szepansky, W.-P.: Souverän Seminare leiten, Gruppenprozesse und Leitungsrolle. Bielefeld 2006.
  87. Tenberg, Ralf: Vermittlung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen in technischen Berufen. Theorie und Praxis der Technikdidaktik. 2011.
  88. Thoman, Christoph; Schulz von Thun, Friedemann: Klärungshilfe. Handbuch für Therapeuten, Gesprächshelfer und Moderatoren in schwierigen Gesprächen. Theorien, Methoden, Beispiele.
  89. Vopel, Klaus W.: Themenzentriertes Teamtraining. Teil 3. Interaktion im Team: wie wird die Gruppe zum Team? Salzhausen 19962
  90. Von Hertel, A.: Professionelle Konfliktlösung – Führen mit Mediationskompetenz. Frankfurt 2009.
  91. Waldenfels, Bernhard: Topografie des Fremden. Frankfurt am Main 1997.
  92. Wagenschein, M.: Verstehen lehren. Weinheim 1989.
  93. Wendorff, Jörg: Das Lehrbuch. Bonn 2009.
  94. Wiesmüller, Christian: Bildungsaspekte im Technischen Museum. BPB, Eichstätt 1999, ISBN 3-927728-35-7.
  95. Winteler, A.; Bartscherer, H.-C.: Professionell lehren und lernen. Ein Praxisbuch. Darmstadt 2005.

 

 

Methodenlinks

  • Methodenkiste Bundeszentrale für politische Bildung BPB, 3. Auflage 2004

Bundeszentrale für Politische Bildung - Methodenkoffer

http://www.bpb.de/methodik/5JRHMH,0,0,Methodendatenbank.html

  • Universität Köln - Unterrichtsmethoden im konstruktiven und systemischen Methodenpool

http://methodenpool.uni-koeln.de/uebersicht.html

  • Spieldatenbank für Gruppenspiele

www.spielefuerviele.de

  • Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer in NRW – Methodensammlung
  • Zentrale für Unterrichtsmedien im Unterricht e.V. – ZUM Wiki

http://wiki.zum.de

  • Universität Maastricht: Problem based Learning
  • Generator zum schnellen und einfachen Erstellen von Wochenplänen, Stationsplänen etc.
  • The National Museum of Science and Industry in London (Gegenstück zum Deutschen Museum für Technik und Industriegeschichte)
  • Luftfahrt und Luftfahrtgeschichte
  • das Deutsche Museum in München bietet in seiner virtuellen Variante mit Bildmaterial zur Industrie- und Technikgeschichte mit erläuternden und vertiefenden Texten und virtuellen Rundgängen
  • Institut für Geschichte/Technikgeschichte der technischen Hochschule Zürich
  •  Links zu vielen technischen Museen: Radio-, Uhren-, Fahrrad-, ...museen www.geocities.com
  • Das Technorama in Winterthur/Schweiz zum virtuellen Anfassen
  • Kfz-Technik Internetseiten; Technik von Bremse, Getriebe, Arbeitsweise von Otto- und Dieselmotor, Elektrik durch Texte und Illustrationen erklärt.
  • Animationen zur Funktionsweise von Motoren und weitere physikalische Applets
  • Elektronik und Microcontroller mit ca. 100 Bastelvorschlägen
  • Elektronik Grundlagen --Digitaltechnik - Bauelemente - Schaltungstechnik - Kommunikationstechnik - Computertechnik - Sicherheitstechnik
  • Technik erforschen, verstehen, anwenden;
    Elektronik-Sammelsurium für Elektronik-Einsteiger
  • Links zu Elektronik-Seiten
  • Elektronikkurs mit IC: Praxiserprobte Unterrichtsmaterialien zur Elektronik, Materialien für den Einsatz im Technikunterricht
  • Wie funktioniert ein Wasserkraftwerk, eine Solaranlage, eine Stromsparlampe, wo kommt der Strom her? Infos, Quiz und Onlinespiele.
  • Bauanleitung für eine Regentropfen-Zählmaschine = Niederschlagsmesser

 

Foliensammlung Kunststoffe: http://plasticseurope.cefic.org/documents/document/20100629101831-foliensammlung-20080325-008-de-v1.pdf

 

[1] Methodenkiste Bundeszentrale für politische Bildung BPB, 3. Auflage 2004, Seite 4.

[2] Vgl. Fußnote 3

[3] Vgl. Methodenkiste Bundeszentrale für politische Bildung BPB, 3. Auflage 2004, Seite 5f.

 

[4] © Bundeszentrale für politische Bildung, Adenauerallee 86, 53113 Bonn, Autor: Lothar Scholz. Redaktion: Iris Möckel. Gestaltung: Leitwerk, Büro für Kommunikation, Köln

[5] Vgl. Methodenkiste Bundeszentrale für politische Bildung BPB, 3. Auflage 2004, Seite 9f.

[6] © Bundeszentrale für politische Bildung, Adenauerallee 86, 53113 Bonn, Autor: Lothar Scholz. Redaktion: Iris Möckel. Gestaltung: Leitwerk, Büro für Kommunikation, Köln.

Methodenkiste Bundeszentrale für politische Bildung BPB, 3. Auflage 2004, Seite 21f.

[7] ebenda

 

[8] Vgl. Müller, Frank: Selbständigkeit fördern und fordern. Basel 2004, S. 156.

[9] Vgl. Baumgartner, Peter: Taxonomie von Unterrichtsmethoden: Ein Plädoyer für didaktische Vielfalt. Münster 2011, S. 139.

Im Glück nicht stolz sein, im Leid nicht zagen, das Unvermeidliche mit Würde tragen, das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen, das Leben lieben und den Tod nicht scheuen und fest an Gott und bess're Zukunft glauben, heißt Leben, heißt dem Tod sein Bitt’res rauben.

(Carl Streckfuß)

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